Presse

Konzert "Voices for Hospices"

"Zu Herzen gehendes Hospizkonzert"

"Die neue Vorsitzende der Hospizbewegung Dormagen ist begeistert: 'Es war ein wundervoller Abend', sagt Ute Wolter über das Konzert in der Reihe 'Voices for Hospices'. In der vollbesetzten Christuskirche trat das 'DUO A PIANO' auf und begeisterte die Zuhörer mit 'einer tollen Mischung unterschiedlicher Melodien'. Die beiden klassisch ausgebildeteten Musikerinnen Anja Kämmerling ( Klavier, Viola und Akkordeon) und Christine Stengert (Klavier und Gesang) brachten Klassik ebenso zu Gehör wie Filmmusik, Tango, Chanson und Pop. 'Sie machten ihrem Titel Contraste alle Ehre', lobt Wolter. So gingen Lieder wie 'What a wonderful world' oder 'Pomp and Circumstance' sehr zu Herzen: 'Das waren Gänsehautmomente', so Ute Wolter. Das Konzert,...,sei der Höhepunkt im Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen des Vereins gewesen." 

Neuss Grevenbroicher Zeitung 12.09.2018 Carina Wernig

 

 

Konzert im Atelier De Bruycker in Schneverdingen

" Wie ein vierhändiges Wesen am Klavier "

" Schneverdingen. Unter dem Titel 'Cont(r)aste – Klassik bis Chanson' erlebten kürzlich mehr als 80 Zuhörer im Atelier De Bruycker in Schneverdingen ein mitreißendes Kammerkonzert. Als Duo a Piano spielten Christine Stengert und Anja Kämmerling Arrangements von Werken aus dem 19. und 20. Jahrhundert.

Mit einer Ouvertüre von Astor Piazzolla (1921 – 1992) für Akkordeon und Klavier eröffneten sie das Programm. In der Folge wechselte die Besetzung zwischen Klavier vierhändig, Klavier und Viola, Klavier und Akkordeon mit und ohne Gesang. Kaum ein Komponist war doppelt vertreten in der bunten Folge aus Ballett-, Schauspiel- und Filmmusik, Schlagern, Chansons, Tangos, Polkas und Walzern.

Seit Erfindung der Notenschrift bearbeiten Komponisten ihre eigenen Werke für verschiedene Anlässe und Besetzungen, sie adaptieren Werke ihrer Vorgänger und Zeitgenossen, und sie verwenden bekannte Singweisen als Themen für Instrumentalmusik. Bearbeitungen für Tasten-instrumente bringen üppige Orchesterwerke auch in kleine Räume, Bearbeitungen für Akkordeon sorgen für Mobilität.

Als 'Bearbeitung der Bearbeitung einer Bearbeitung' kündigten die Musikerinnen ihr Arrangement der 'Variationen über ein Thema von Haydn op. 56' von Johannes Brahms an. Brahms (1833 – 1897) hat den 2. Satz des Klavier-Divertimento B-Dur 'Feldparthie' von Joseph Haydn (1732 – 1809) zunächst für großes Orchester und später für zwei Klaviere bearbeitet. Ob das Divertimento tatsächlich von Haydn stammt, war schon zu Brahms‘ Lebzeiten umstritten.

Alles Behäbige der Orchesterversion verschwunden

Das Thema des 2. Satzes geht vermutlich auf die Melodie eines Wallfahrtsliedes zurück, und Haydns Orchesterversion suggeriert stärker als das Original einen riesigen dahinschreitenden Pilgerchor. In ihrer Fassung für Klavier vierhändig spielten Stengert und Kämmerling streckenweise wie ein vierhändiges Wesen, streckenweise aber auch wie auf zwei verschiedenen Klavieren. Alles Zähe und Behäbige der bekannten Orchesterversion war verschwunden. Die hymnische Melodie passte immer noch zu einem Pilgertross, jetzt allerdings eher praktisch gekleidet und mit offenen Augen für Land und Leute statt im schweren, schwarzen Büßergewand und mit dem Blick nach innen.

Deutlich sichtbar wechselte die Führungsrolle jeweils mit der führenden Stimme, auch mehrmals innerhalb eines Stückes. Das schuf Raum für spontane Einfälle. Besonders im Rumba von Thomas A. Johnson (1980 – 1989) mit seinen vielen Affektwechseln, synkopischen Pausen und akzentuierten Auftakten sorgte das perfekt organisierte Zusammenspiel für große Spannung.

Das Atelier de Bruycker bietet mehr als nur einen Rahmen für Kammermusik. Der Weg durch das Gelände, der Blick auf die Harburger Berge, die dezente, stilvolle Bewirtung in der Pause und natürlich die Staffelei und die expressionistischen Gemälde im Raum laden zu einer besonderen Art des Zuhörens ein. "

Böhme-Zeitung 04.08.2017 Gisela Steudter

 

 

Ensemble "Mare de la Musica" im Kursaal in Horumersiel

"Ein Abend mit Kerzenschein"

"Konzert - Quartett 'Mare de la Musica' im Haus des Gastes

...Bereits die Ausstattung des Saales im Haus des Gastes in Horumersiel wirkte romantisch. Auf den Tischen mit roten Tischdecken standen Kerzenleuchter, ebenso vor der Bühne. Dort leuchtete zudem ein Meer von Teelichtern. 'It's wonderful' hatte das Quartett 'Mare de la Musica' ihr Programm überschrieben. Es bot bekannte Melodien von der Romantik bis zu Swing und Jazz.
Am Piano saß die gebürtige Horumersielerin Christine Mennen-Stengert. Seit 1998 ist die Pianistin Musikpädagogin in Oldenburg. Die weiteren Musiker, alle in Bremen beheimatet, waren Caroline Messmer an der Querflöte, Thomas Birkhahn am Violoncello und Udo Schneider an der Gitarre.

Fans englischer Krimis kamen beim 'Miss-Marple-Thema' auf Ihre Kosten. Die Querflöte erklang in zarten, raschen Läufen und Trillern, Christine Mennen-Stengert gab eine jazzige Pianoeinlage. Die Musiker spielten nur zu Beginn und zum Schluss zusammen, ansonsten solo oder in unterschiedlicher Besetzung.
Eine weitere Kriminalfilmmelodie war das Menuett des Mozart-Zeitgenossen Luigi Boccherini. Die hohe, vom Piano fabelhaft unterlegte Querflötenmelodie wurde 1955 durch den Film 'Ladykillers' bekannt gemacht.
Bei Christine Mennen-Stengerts Gesang zu 'What a wonderful world' wäre wohl sogar Louis Armstrong neidisch geworden.
Melodien aus der Operette 'Die Fledermaus' von Johann Strauss und ein flotter Can-Can nach Jacques Offenbach sorgten für begeisterten Schlussapplaus
."

Wilhelmshavener Zeitung 14.05.2014